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Digitales Chancen- und Risikomanagement in den Lebensbereichen Gesundheit, Mobilität und Wohnen – Die Sicht der Generation Y

Leitete die Studie: Prof. Dr. Florian Elert von der HSBA. Foto: VFVH

Empirische Studie der HSBA Hamburg School
of Business Administration
In der repräsentativen Studie (bei Interesse hier anfordern: info@vfvh.de) sind 1.016 Personen aus der Generation Y zu deren Präferenz zu digitalen Dienstleistungen in den Themenbereichen Gesundheit, Wohnen und Mobilität befragt
worden. Die Datenerhebung wurde durch das Marktforschungsunternehmen YouGov Deutschland GmbH durchgeführt. Die empirische Studie zeigt, dass die Generation Y grundsätzlich offen für digitale Dienstleistungen ist, wenn diese entsprechende Mehrwerte bieten.
Es wurde die Nutzeneinschätzung zu unterschiedlichen digitalen Dienstleistungen aus den
Themenbereichen Gesundheit, Wohnen und Mobilität abgefragt. Die Einschätzung zu den zehn
digitalen Dienstleistungen, die den höchsten Nutzen (gemessen am Durchschnittswert) aus Sicht
der Befragten stiften, unterscheiden sich kaum zwischen den Jungen und den Älteren aus der
Generation Y, wie die untenstehende Abbildung 1 zeigt. Digitalen Dienstleistungen, die in
Gefahrensituationen direkte Hilfe leisten, wird der größte Nutzen beigemessen. Zudem haben
ausgewählte digitale Dienstleistungen, die den Alltag erleichtern, ebenfalls aus Sicht eines
Großteils der Befragten einen höheren Nutzen. Diese Dienstleistungen bieten damit zum einen
für Versicherer das Potenzial die Versicherungsdienstleistung anzureichern. Zum anderen
können branchenfremde Anbieter, die diese digitalen Dienstleistungen anbieten, dadurch die
Schnittstelle zum Kunden besetzen, wie die Studie zeigt.
Wird die Generation Y gefragt, welchen Anbietern sie die Umsetzung von Nutzen stiftenden
digitalen Dienstleistungen am ehesten zutraut, zeigt sich, dass es keinen Anbieter gibt, dem ein
hoher Anteil der Generation Y die Umsetzung voll und ganz zu traut. Dies zeigt, dass das
Geschäftsfeld digitaler Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Wohnen und Mobilität aus
Sicht der Befragten noch nicht durch Anbieter aus einzelnen Branchen besetzt ist.
Neben dem Nutzen von digitalen Dienstleistungen wurde in der Studie zudem die Einstellung
zum Thema Plattformen untersucht. Digitale Plattformen sind prädestinierte
Organisationsmodelle, um Dienstleistungen verschiedener Anbieter für einzelne Themenwelten
zu bündeln und dadurch das Angebot von ganzheitlichen Problemlösungen im Sinne eines
Chance- und Risikomanagements für die Kunden zu ermöglichen. Es wünschen sich jedoch nicht
alle Befragten aus der Genration Y die Bündelung aller digitalen Dienstleistungen aus den
Bereichen Gesundheit, Wohnen und Mobilität auf einer einzigen Plattform.
Die empirische Studie wurde von
der Funk-Stiftung, dem Verein zur Förderung der
Versicherungswissenschaften Hamburg e.V. sowie der InsurTech Werft finanziell unterstützt. Bitte
nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf den Austausch mit
Ihnen.
Als Ansprechpartner bei Fragen steht Ihnen gerne Isabell Rath (Mail to:
Isabell.Rath@hsba.de) zur Verfügung.

3. Hamburg Insurance Innovation Day der @HSBA

Zum dritten Mal findet am 7. September 2021 der Hamburg Insurance Innovation Day @HSBA (Hamburg School of Business Administration) in der Handelskammer Hamburg statt. Aufgrund der Corona-Krise musste die Veranstaltung von 2020 auf 2021 verschoben werden. In den beiden Jahren 2018 und 2019 konnten die HSBA jeweils über 300 Gäste aus der Praxis begrüßen. (mehr …)

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Excellence Award 2020: Die vier Preisträger und ihre Selfies

Am 16. September 2020 sollte sie stattfinden, die fast schon traditionelle Veranstaltung der Verleihung des Excellence Award, bei der junge Nachwuchswissenschaftler aus der Versicherungsbranche vom Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaften Hamburg (VFVH) ausgezeichnet werden für herausragende Leistungen. Covid-19 zwang den Vorstand des Vereins bereits im August zur Absage. Einheitlicher Wunsch des Gremiums: Leer sollten die jungen Menschen dennoch nicht ausgehen. Die Studentinnen (Im Bild Masterstudentin V-Laxciya Varanthanatha) und Studenten sowie Doktoranden hatten ihre Bewerbung im zweiten Quartal des Jahres eingereicht, die Sichtung und Bewertung der Jury erfolgte dann im dritten Quartal. Einen anderen, hoffentlich einmaligen Weg beschritt darauf der Vorstand: „Wir haben vier Preisträger*innen ausgewählt und ihnen ihre Awards und Urkunden zugesendet“, berichtet der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Christian Bielefeld. (mehr …)

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Unternehmen der Branche trotz Covid 19 auf der Suche nach neuen MitarbeiterInnen

In der Versicherungsbranche gibt es trotz Corona viele Jobangebote. Foto:HDI

Das Coronavirus hat gravierende Folgen für unsere Gesellschaft und Wirtschaft und stellt Unternehmen vor außergewöhnliche personelle, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Um diese zu bewältigen und die tiefgreifenden Auswirkungen der Pandemie erfolgreich zu managen, müssen Unternehmen schnell wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen. So auch in der Versicherungsbranche. Denn auch in Krisenzeiten haben Kundinnen und Kunden an Versicherer und Vermittler den Anspruch, dass Services und Betreuung professionell weiterlaufen. Versicherer passen ihre Produkte der Zeit an, Vermittler beraten verstärkt. So ist es kein Wunder, dass in Zeiten von Covid 19 die Versicherungsbranche in Hamburg weiter auf der Suche nach neuen MitarbeiterInnen ist. (mehr …)

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Excellence Award 2020
der Versicherungswissenschaft in Hamburg

Auch in diesem Jahr vergibt der Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaften in Hamburg (VFVH) wieder seinen Excellence Award für herausragende Arbeiten aus der Versicherungswissenschaft. Zuerkannt wird er in fünf Kategorien. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2020. Am Mittwoch, 16. September 2020, findet die Preisverleihung in festlichem Rahmen im Business-Club Hamburg statt.

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Bildungspunkte

Weiterbildung als Selbstverpflichtung der Branche

Seit Beginn 2014 können Versicherungsvermittler bei der Teilnahme zertifizierter Fortbildungsveranstaltung sogenannte Bildungspunkte erwerben. Mit diesen Bildungspunkten weisen sie den Versicherern ihr stetes Bemühen um einen möglichst hohen Qualitätsanspruch in der Beratung nach. Die Versicherer erwarten von den Vermittlern den Erwerb von 200 Bildungspunkten in 5 Jahren – oder eben im Schnitt 40 Punkten pro Jahr.

 

Die Punkte können beim Besuch zertifizierter Fortbildungsveranstaltungen erworben werden und werden vom BWV zentral registriert und verwaltet. Pro 45 Minuten Fortbildung erhält der Teilnehmer einen Punkt.

 

Diese Initiative ist eine Selbstverpflichtung der Versicherungsbranche in Deutschland, die weiteren Regulierungen durch die EU vorgreifen möchte. Hohe Qualitätsstandards in Beratung und Schadenregulierung sind das Ziel.

 

Träger dieser Brancheninitiative sind:

 

Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland e.V.
Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V.

Bundesverband der Assekuranzführungskräfte e.V. (VGA)

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK)

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV

Verband Deutscher Versicherungsmakler e.V. (VDVM)
ver.di, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesfachgruppe Versicherungen

VOTUM, Verband Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen In Europa e.V.

 

Lesen Sie mehr auf der Seite www.gutberaten.de

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Excellence Award 2018: Junge Wissenschaftler ausgezeichnet

Wenn junge Wissenschaftler im September in feiner Garderobe mit erwartungsvoller Miene die Stufen hoch zur Villa im Heine-Park steigen, dann ist es wieder soweit. Zeit für den Excellence Award, die Auszeichnung des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaften in Hamburg (VFVH) für herausragende Bacherlor-, Master- und Pomotionsarbeiten, der in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben wurde. „Wir brauchen den Top-Nachwuchs für die Branche“, unterstreicht der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Markus Warg, und ergänzt: „Mit diesem Preis unterstützen wir die Versicherungswirtschaft.“  Wow-Effekte erzeugen, mit guten Ideen den Kunden begeistern, das sei das Ziel dieser Zusammenarbeit zwischen …

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